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Er hat sich 1955 mit dem Chopin-Wettbewerb in Warschau auf der internationalen Musikszene behauptet: Heute ist er einer der bekanntesten und geschätzten Pianisten und Dirigenten, ein stets aufs Neue inspirierter Künstler, dessen kreatives Leben ein breites Spektrum von Tätigkeiten umspannt. Chefdirigent des Tschechischen Philharmonischen Orchesters von 1998 bis 2003 und musikalischer Leiter des NHK-Sinfonieorchesters in Tokio von 2004 bis 2007, wurde er zum Conductor Laureate von der Philharmonia Orchestra (2000), vom Isländischen Sinfonieorchester und vom NHK-Sinfonieorchester in Tokio ernannt. Von 2009 bis 2013 war er Chefdirigent und künstlerischer Berater des Sydney Symphony Orchestra. Er pflegt heute regelmässige Kontakte mit dem Cleveland Orchestra (von dem er erster Gastdirigent war), mit der San Francisco Symphony und mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (von dem er 1988-1996 Chefdirigent und musikalischer Leiter war). Von 2000 bis 2015 war er musikalischer Leiter vom European Union Youth Orchestra. Seit September 2013 ist Vladimir Ashkenazy erster Gastdirigent des Orchestra della Svizzera italiana.

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